O-Visionen - Nachrichten aus Oberhausen

Oberhausen, 06.12.2018

28 Kontrollen an der Mellinghofer Straße allein in diesem Jahr

„Generell sehr ernst“ nimmt die Verwaltung Vorwürfe von Anwohnern, die sich im Kampf gegen Verkehrslärm im Stich gelassen fühlen. Gleichzeitig stellt Ordnungsdezernent Frank Motschull nach entsprechenden Zeitungsberichten aber auch klar, dass es sich bei der Mellinghofer Straße nicht wie dargestellt um eine Rennstrecke handele und inzwischen eine ganze Menge passiert sei, um die Situation zu verbessern.

„Eine 14-tägige Dauergeschwindigkeitsmessung im ersten Quartal dieses Jahres hat ergeben, dass sich knapp 97 Prozent aller Fahrzeuge in der vorgeschriebenen Geschwindigkeit bis 50 Kmh bewegen“, erklärt Motschull. „Nur 0,07 Prozent fährt schneller 80 Kmh, der Rest von knapp 3 Prozent liegt dazwischen.“

Zusätzlich sei die Mellinghofer Straße an der entsprechenden Stelle verengt worden, wodurch die Geschwindigkeit wohl weiter reduziert werde, so der Rechtsdezernent. „Die Ergebnisse erhalten wir nach einer neuen Dauergeschwindigkeitsmessung, die bereits geplant ist. Wir tun, was wir können, selbst wenn die subjektive Wahrnehmung der Menschen vielleicht eine andere ist.“

Auch den Vorwurf, es gebe keine regelmäßigen Radarkontrollen, wies Motschull zurück. „Allein die Polizei hat in diesem Jahr bereits 17 Kontrollen durchgeführt. „Hinzu kommen noch einmal 11 Einsätze durch die Stadt.“ Was deutlich mehr sei als an fast allen anderen Stellen in Oberhausen.

Auch habe die Straße inzwischen Eingang im Lärmaktionsplan erhalten, sodass mittelfristig weitere bauliche Verbesserungen möglich seien.

 

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